Anlässlich des 70. Jahrestages des Grundgesetzes hier die Kernwerte, für die die Republikpolizisten der Bundesrepublik einzustehen haben. Für dessen Bewahrung betreibe ich diese Webseite hier. Klingt vielleicht etwas pathetisch, ist aber so!

Eine Webseite zum Thema Demokratie, Polizei und der Geschichte der Gewerkschaften der Polizei in der Weimarer Republik
Anlässlich des 70. Jahrestages des Grundgesetzes hier die Kernwerte, für die die Republikpolizisten der Bundesrepublik einzustehen haben. Für dessen Bewahrung betreibe ich diese Webseite hier. Klingt vielleicht etwas pathetisch, ist aber so!

Berlin, 1925, 2. Auflage Mit Anhang: Kartenlesen, Zurechtfinden und Orientieren im Gelände, Verlag von R. Eisenschmidt

Zur 1. Auflage.
Erfahrungen, die ich als Führer in zahlreichen Straßenkämpfen und während der mitteldeutschen Unruhen im März 1912 auf dem flachen Lande gesammelt habe, sowie der neuerdings erbrachte Beweis für die zwingende Notwendigkeit der Polizeilichen Kampfschulung und der Kampfbereitschaft waren der Anlaß, Skizzen und Merkblätter zusammenzustellen in dem Heft: „Die Sicherungsarten der Truppenpolizei im Aufruhrgebiet.“ Diese in Kürze gegebenen Grundsätze dürfen jedoch nicht zum Schema werden. Die Kunst des Führers, oft auch des einzelnen Beamten, bleibt es überlassen, sich in jedem Einzelfalle der jeweiligen Lage anzupassen. Auch wäre es falsch, alle diese Grundsätze bei kleineren örtlichen Unruhen, wovon hier nicht die Rede ist, voll anzuwenden.
Dresden, im August 1921. Schmitt, Polizeihauptmann.
Zur 2. Auflage.
„Schmitt: Der Einsatz der Schutzpolizei im Aufruhrgebiet (1925)“ weiterlesenAnleitung zum Unterricht für Polizeibeamte in bildlicher und schematischer Darstellung
Heft 1 (2. Auflage) von Matthes, Polizeimajor beim Polizeipräsidium Dresden. Verlag von O.&R. Becker, Dresden-A.
Vorwort:
Die Schwierigkeiten bei der Erteilung des Polizeifachunterrichts bestehen zum Teil darin, daß wesensverwandter Stoff in verschiedenen Abschnitten des Reichsstrafgesetzbuches und anderen Gesetzen enthalten ist, wodurch dem Lehrer wie dem Schüler eine Zusammenfassung und ein Vergleich zusammengehöriger Gebiete erschwert wird.
Die Kommentare, welche der Lehrer zur Bearbeitung seines Stoffes braucht, sind oft zu ausführlich und setzen vielfach Kenntnisse voraus, die der Polizeibeamte in den ersten Dienstjahren nicht besitzt. Ferner ist der vom Gesetzgeber angewendete Satzbau wohl für den juristisch gebildeten Leser verständlich, nicht immer aber dem Auffassungsvermögen des jungen Polizeibeamten angepaßt.
„Buchvorstellung: „Der rote Faden“ Polizeilehrbuch von 1927“ weiterlesenAufgrund der Bilderveröffentlichung („Tschakozuordnung – wer kann helfen?„) bekam ich Post aus England und den Hinweis auf ein E-Book, welches ich dann bestellt habe. Der erste Eindruck: Sehr empfehlenswert. Interessante Bilder, gute Hintergrundinformationen, günstiger Preis. (8 Euro + 5 Euro Versandtkosten) „E-Book: German Police Tschakos (englisch)“ weiterlesen
von Karl Bröger, 1929, Schriften zur Zeit
An die Republik Kind unserer Not und unseres tiefsten Leides, von Sorgen früh gefurcht und jeder Pein: So kamst du durch das blutige Tor herein, gewandet in die Fetzen armen Kleides. Bar bist du jeden funkelnden Geschmeides, gestellt in zweier Zeiten Zwielichtschein, und wirst doch herrlich einst von allen sein, verleumdet jetzt, bald Gegenstand des Neides. Wir stehn zu dir aus unseres Herzens Grunde. Dort ist dir sichere Heimstatt schon geschafft, und jeder Pulsschlag tut dem andern Kunde. Wir sind bereit, gesammelt und gestrafft, und führen dich zu deiner großen Stunde. Du bist allein das Reich und bist die Kraft. Karl Bögner
Bildergalerie: „Deutsche Republik – Betrachtung und Bekenntnis zum Werke von Weimar“ weiterlesen
Buchvorstellung Band 10 aus der Reihe: „Die Polizei in Einzeldarstellungen“ von Dr. W. Abegg – 1926
Erster Abschnitt.
Entstehung und Entwicklung der Polizeiuniform
„Unter Polizei verstehen wir heute die Gesamtheit aller jener Anstalten, durch welch die Obrigkeit im Staate für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu sorgen pflegt. Gleicht der Gesetzgeber dem Kopf, so kann man sie Arm und Hand nennen; erst durch ihr gemeinsames handeln bilden sie zusammen die Regierung, ohne deren Bestehen wir uns ein geordnetes Staatswesen nicht vorzustellen vermögen. Der moderne Mensch erwartet vom Staat, daß er Wohlfahrt und Sicherheit „Polizei und Mode – von Max von Boehn“ weiterlesen
Die werdende Polizeibeamten-Internationale.
Internationale Beziehungen zwischen Polizeiorganisationen, wenn auch nur in sehr loser Form, bestanden bereits vor dem Kriege. Der holländische Allgemeene Bond von Politiepersoneel hat bereits 1908 zu dem Kongreß der belgischen Polizeibeamten in Gent einen Vertreter entsandt. 1909 ließe sich die Holländer durch eine Abordnung auf dem Kongreß der französischen Polizisten in Paris vertreten. Als sich 1913 die preußischen Schutzleute organisierten, dabei auf den Widerstand ihrer Behörden stießen und dadurch die Öffentlichkeit auf die Bestrebungen aufmerksam gemacht wurde, traten die Holländer auch mit Deutschland durch ein Sympathieschreiben an den Führer der Schutzmannsbewegung in Verbindung. Durch den Weltkrieg zerrissen die Fäden. „Über die Anfänge einer internationalen Polizeiorganisation der Gewerkschaften/Verbände:“ weiterlesen
Tejessy – Bähnisch
Zum Geleit.
Vorschriften über die Rechtsverhältnisse der Beamtenschaft gegenüber dem Staat und die Formen ihrer Wahrnehmung sind seit langem heiß erstrebtes Ziel der Beamten.
Die größte preußische Beamtenschaft, die Polizeibeamtenschaft, hat ihre Wünsche seit Jahren in der Hoffnung zurückgestellt, dass eine reichsrechtliche Regelung des Beamtenrechts erfolge. Diese Hoffnung hat sich bisher nicht verwirklicht. Ihre Erfüllung ist noch nicht abzusehen. Der Herr Minister des Innern hat sich daher entschlossen, für die Schutzpolizei in einem Erlasse über die Beamtenausschüsse in der Schutzpolizei eine vorläufige Regelung auf einem wichtigen Gebiet des Beamtenrechts vorzunehmen. Dieser Erlass gibt den Beamten einer Hoheitsverwaltung zum ersten Male ein bis ins einzelne ausgearbeitetes Recht zur Wahrnehmung ihrer speziellen Interessen. „Über die Anfänge der Personalratsarbeit der Polizei: Beamtenausschüsse der Schutzpolizei“ weiterlesen
Ein vielseitiges und ernstes Problem ist die Kriminalität der Jugendlichen, doch kein hoffnungsloses.
Mit Schuleschwänzen, Herumbummeln fängt es an und kann dann über schlechte Streiche zum Verbrechen führen, wenn nicht eigene Erkenntnis oder ein gütiges Schicksal in Gestalt einer verständnisvollen Fürsorge eingreift.
„Für Jugendliche keine gerichtliche Strafe, sondern Erziehung“ lautet das Schlagwort heute. Also ob nicht auch die Strafe für die Erwachsenen Erziehung sein müßte! Und doch muß man froh sein, daß dieser Fortschritt wenigstens für die jugendlichen Rechtsbrecher erreicht ist. Wie man die Erziehung im Einzelnen gestalten muß, wird die Erfahrung von „„Die Kriminalität der Jugendlichen“ von Dr. M. Hagemann, Oberregierungsrat am Polizei-Institut in Berlin, Polizei und Kind, 1926“ weiterlesen
Polizei und Sitte von Dr. Albert Moll, 1926

Schluss
Ich habe in meinen Ausführungen einerseits die Tätigkeit der Polizei besprochen, andererseits auch gelegentlich Kritik geübt. Die Kritik richtet sich natürlich nicht gegen die Polizei an sich, sondern gegen diejenigen Gesetzt und Gesetzesauslegungen, die nicht mehr zeitgemäß sind, und zu deren Durchführung trotzdem die Polizei berufen und durch Gesetz verpflichtet ist. Der Groll, den manche gegen dieses oder jenes Gesetz haben, wird zu Unrecht oft auf den Vollstecker gelenkt, während diesem doch seine Aufgaben vorgezeichnet sind. „Buchvorstellung: Polizei und Sitte von Dr. Albert Moll, 1926“ weiterlesen