Goebbels´Blutsaat geht auf! IRZ – 17.01.1931 –

Zwei neue Opfer der Nazi-Mordhetze

Seit der staatenlose Abenteurer Hitler vor dem höchsten deutschen Gericht ungerügt die unverschämte, von unheilbarem Grössenwahn zeugende Drohung aussprechen durfte, wenn er an die Macht komme, würden die Köpfe der „Novemberverbrecher“ in den Sand rollen, ist der nationalsozialistische Terror bis zur Unerträglichkeit gestiegen. Diese Drohung war das Stichwort zu einer masslosen Hetze gegen Republik und Republikaner. Gewissen- und verantwortungslose Demagogen vom Schlage eines Goebbels, die sich feige hinter den Schutz der Abgeordnetenimmunität verkriechen, haben immer und immer wieder die nahe Abrechnung mit den Republikanern angekündigt und in den Spalten der nationalsozialistischen Blätter war tagtäglich in aufreizenden Artikel der Schrei nach Rache vernehmbar.

IRZ vom 17.01.1931
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Anstecknadeln Weimarer Republik/Kaiserreich -Sammlung –

Neudeutsch „Pin“ oder altmodische Vereins-/Partei-/Gewerkschaftsnadeln. Eine kleine Sammlung:

Zu den Einzelbildern / Erklärungen:

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Deutsches Historisches Museum Berlin: Weimarer Republik im Mai 2019

Das DHM in Berlin ist immer eine Besichtigung wert. Ich hatte im Mai 2019 die Möglichkeit, mir die Sonderausstellung „Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie“ anzusehen. Diese ist noch bis zum 22. September 2019 zu sehen. Zusätzlich gibt es ein „Demokratielabor“ als vollständig eigene Ausstellung mit ganz anderer Optik. Das Fotografieren war in der Sonderausstellung nicht gestattet. Daher hier keine Eindrücke. Mit hat insbesondere der erste Teil der Ausstellung mit den politischen Hintergründen sehr gut gefallen. Sehenswert ist sie allemal. Am Ende dieses Beitrages gibt’s eine Linksammlung zu Berichte und Fotos über die Sonderausstellung.

Im allgemeinen Teil des Historischen Museums gibt es einen Abschnitt zur Weimarer Republik, der gleichfalls sehr empfehlenswert ist. Besonders beeindruckt hat mich die Intensität und Ausdruckskraft der Wahlplakate der damaligen Zeit. Hier einige Impressionen:

Zu den Einzelbildern:

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Geschichte + Musik + Heute

Bode Wartke: „Ich habe mal zu Ende gedacht, was es für Konsequenzen für unsere Gesellschaft hätte, wenn wir einen Autokraten, den sogenannten „starken Mann“, als politischen Führer für unser Land zulassen würden“

Wer sich das Lied bis zum Schluss angehört hat, sollte sich fragen, wer da dem Bodo gegenübersteht und „seinen Job“ macht (bzw. machen müsste)? Es wird Zeit, dass uns klar wird, was ein Extremismus-Ruck aus dem Beruf aller Sicherheitsbehörden machen würde. (Ralf Hermes)

Archiv für Polizeigeschichte 1/2020

Neuer Lesestoff: Die Ausgabe 1/2019 der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V. (Archiv für Polizeigeschichte) ist soeben bei mir angekommen. Kurz reingeschnuppert: Spannend! Hier ein paar Impressionen. Zur Webseite des Vereins geht es hier lang: http://www.polizeigeschichte.com/

Werte des Republikpolizisten heute:

Anlässlich des 70. Jahrestages des Grundgesetzes hier die Kernwerte, für die die Republikpolizisten der Bundesrepublik einzustehen haben. Für dessen Bewahrung betreibe ich diese Webseite hier. Klingt vielleicht etwas pathetisch, ist aber so!

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Ampelturm von 1924 in Berlin heute:

Verkehrsturm vom Potsdamer Platz aus dem Jahre 1924. Nachbildung der ersten Lichtsignalanlage Deutschlands. Gestiftet der Stadt Berlin von der Daimler-Benz AG und der Siemens AG. Aufgestellt am 29. September 2000.

Der Turm ist auch in der Brettspielserie „Der Gute Schupo“ abgebildet.

Einzelbilder:

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Ausstellungseröffnung Göttingen: „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer“

Die Polizei in der Weimarer Republik. Wanderausstellung ab 20.05.2019 im Landgericht Göttingen eröffnet.

Impressionen der Veranstaltung in Bilder:

Alle Fotos: Ralf Hermes, 20.05.2019

Presseberichte:

https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/ausstellung-zeigt-geschichte-polizei-in-weimarer-republik-12307486.html?fbclid=IwAR1vAu8x4lN2LTazSOv7hEWdblCZ_sUbWprptA2N3qxzIrYnt5_YIbIkzi4

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7452/4276564?fbclid=IwAR14sDb4wtHhky_du53WEjDyabljA6YHLbMoT1zRW_NK0fHvpa4o8HW5y5Q

https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Freunde-Helfer-Strassenkaempfer-Aussstellung-im-Landgericht-Goettingen-ueber-die-Geschichte-der-Polizei-in-der-Weimarer-Republik?fbclid=IwAR1SK5nXz6JHwkLRO_VzNgPT41fQAiDQV5gbPtSgoErmLHcR_bBaBikXkmI

Schmitt: Der Einsatz der Schutzpolizei im Aufruhrgebiet (1925)

Berlin, 1925, 2. Auflage Mit Anhang: Kartenlesen, Zurechtfinden und Orientieren im Gelände, Verlag von R. Eisenschmidt

Zur 1. Auflage.

Erfahrungen, die ich als Führer in zahlreichen Straßenkämpfen und während der mitteldeutschen Unruhen im März 1912 auf dem flachen Lande gesammelt habe, sowie der neuerdings erbrachte Beweis für die zwingende Notwendigkeit der Polizeilichen Kampfschulung und der Kampfbereitschaft waren der Anlaß, Skizzen und Merkblätter zusammenzustellen in dem Heft: „Die Sicherungsarten der Truppenpolizei im Aufruhrgebiet.“ Diese in Kürze gegebenen Grundsätze dürfen jedoch nicht zum Schema werden. Die Kunst des Führers, oft auch des einzelnen Beamten, bleibt es überlassen, sich in jedem Einzelfalle der jeweiligen Lage anzupassen. Auch wäre es falsch, alle diese Grundsätze bei kleineren örtlichen Unruhen, wovon hier nicht die Rede ist, voll anzuwenden.

Dresden, im August 1921. Schmitt, Polizeihauptmann.

Zur 2. Auflage.

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