Dr. Bernhard Weiß – Polizeibeamter und Jude, zuletzt Vizepräsident der Polizei in Berlin

Eine Quellensammlung zu einem interessanten und wichtigen Mann aus der Polizeizeit der Weimarer Republik:

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Polizist und Massenmörder: Kriminalbeamter Christian Wirth

"Wie wird ein angeblich treu dem Gesetz dienender Schutzmann der Weimarer Republik vom kriminalpolizeilichen Fahnder zum politischen Massenmörder? Als „ein ganz normaler Kriminalinspektor“ mit bürgerlicher Attitüde, in der Nachbarschaft angesehen, organisiert und beaufsichtigt er in der NS-Zeit in den polnischen Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka den politischen Massenmord an Hunderttausenden Juden."

Auf den Polizisten der Weimarer Republik und NS-Massenmörder Kriminalinspektor und SS-Obersturführer Wirth wurde ich durch ein sehr hörenswerten Potcastbeitrag des Polizeimuseum Stuttgart aufmerksam.

#2 Die NS-Karriere des Polizisten Christian Wirth: Vom Fahnder und Kriminalinspektor zum politischen Massenmörder…

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Polizeiangehörige im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zur Zeit der Weimarer Republik

Sammlung von Menschen, die als Polizisten im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in der Weimarer Republik aktiv waren:

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Polizisten-Schicksal zum Kriegsende 1945: Franz Jürgens, Kommandeur der Schutzpolizei Düsseldorf

Soldat – Republikpolizist – Nationalsozialist – Unterstützer der Judendeportation – Kriegsverräter – Lebensretter

Dem sehr lesenswerten Ausstellungskatalog der Gedenkstätte Deutscher Widerstand „Tod den Nazi-Verbrechern!“ ist das folgenden Schicksale eines Republik- und späteren NS-Polizisten entnommen:

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Polizisten-Schicksal zum Kriegsende 1945: Michael Lottner, Gendarmerie-Hauptwachtmeister i.R.

Dem sehr lesenswerten Ausstellungskatalog der Gedenkstätte Deutscher Widerstand „Tod den Nazi-Verbrechern!“ ist das folgenden Schicksale eines pensionierten Republikpolizisten entnommen:

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Polizeigewerkschafter Richard Betnareck, *12.10.1891, verstorben 15.03.1959, Reichsbannermitglied

Infosammlung zu Richard Betnareck:

Geboren am 12.10.1891 in Berlin-Steglitz. Vater war Vergolder, evangelisch, Grundschule bis zum 14. Lebensjahr, anschließend kaufmännische Lehre. Abschluss 1909 als Handelsgehilfe. Bis 1914 Straßenbahnschaffner und Arbeit in Textilunternehmen. 1910 eintritt in den freigewerkschaftlichen Deutschen Transportarbeiterverband Berlin. Oktober 1910 Militärdienst. Hochzeit 1913 mit Martha Strenge. 1915 Eintritt in die Polizei in Preußen. Ab August 1914 Frontdienst, EK II, am 18.11.1918 Wahl in einen Soldatenrat bei der Obersten Heeresleitung. Schied schon am 3. Dez. 1918 aus gesundheitlichen Gründen aus. Rückkehr nach Berlin im Frühjahr 1919.

Gewerkschaftsarbeit:

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Gedenkveranstaltung Justus Leber, Berlin am 5.1.2020 – Verkaufsbericht:

Für eine gute und gerechte Sache ist der Einsatz des eigenen Lebens der angemessene Preis. Wir haben getan, was in unserer Macht gestanden hat. Es ist nicht unser Verschulden, dass alles so und nicht anders ausgegangen ist. Julius Leber

Ich hatte als Mitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold e.V. am 5.1.2020 die Möglichkeit an einer Feierstunde zu Ehren von Julius Leber in Berlin teilzunehmen. Bis dahin wußte ich noch nichts über die geehrte Person, kann aber nur dazu einladen, die folgenden Bericht zu lesen, die einen Einblick in das Handeln dieses bedeutenden Mannes der Weimarer Republik bieten:

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Wer war Anton Mähr?

Bekannt ist folgendes:

geboren am 1. Februar 1905 in Bremen, Beruf: Maurer

Eintritt in das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold am 4. September 1924 im Alter von 19 Jahren. Ausstellung eines Mitgliedsausweises am 28. Februar 1029 durch den Ortsvereinsvorstand Bremen, Unterschrift Fm. Friese (?)

Mitgliedsnummer: 312.325

Für die Jahre 1929 bis März 1933 wurden Beitragsmarken geklebt und mit bezahlt gestempelt. Extrabeiträge wurden nicht entrichtet.

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Volkstrauertagsgedanken 2019

Aus heutiger Sicht wäre alles anders gelaufen, wenn nicht einer der wesentlichen Verantwortungsträger für das Sterben von millionen Menschen nach dem Tod von Friedrich Ebert Reichspräsident der ersten Deutschen Republik geworden wäre. Er wurde gewählt, obwohl er als General und oberster Befehlshaber bis 1919 seinem Kaiser die Treue schwor. Davon rückte er in der Republik nicht wirklich ab. Gewählt von Männern und Frauen. Manchmal, vielleicht sogar oft, ist Demokratie schwer zu verstehen. Ihre Voraussetzung ist der mündige, informierte Bürger / die Bürgerin. Voraussetzung ist, das sich alle auch mit Politik beschäftigen. In der Weimarer Republik ist das, folgt man den traumhaften Werten der Wahlbeteiligung, so erfolgt. Meine Schlussfolgerung: die Deutschen haben (mehrheitlich) das so gewollt, was dann auch gekommen ist. Sie hätten mehrheitlich mehrfach die Möglichkeit gehabt, sich anders zu entscheiden.