Mitteilungsblatt der Reichsarbeitsgemeinschaft Deutscher Polizeibeamtenverbände aus der Weimarer Republik (1930)

Interessant wie sich die Gewerkschafts-/Polizeimeldungen gleichen. Es ging um:

– Urlaub (36 Kalendertage ab 21 Dienstjahre),
– Senkung der Beamtengehälter (wird abgelehnt),
– Stellenabbau in Hessen trotz kommunistischer Unruhen in Worms und Rüsselsheim,
– Ablehnung einer Nummerierung (Kennzeichnungspflicht) der Polizei in Berlin,
– Arbeitszeit (12 Std. Dienstschicht (ohne Tischzeit) zu 24 Std. Freischicht),
– Ärztliche Pflichtuntersuchungen (die wegfallen) ,
– Internationaler Polizeibesuch in Paris,
– Bildung eines Beirates beim Polizeiinstitut in Berlin
– Internationale Kriminalpolizeiliche Zusammenarbeit
– der Polizei-Dreibund gegen das Verbrechertum
– Höhe der Gewerkschaftsbeiträge

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Polizisten opferten ihr Leben um Hitler zu stoppen

Opfer des Hitlerputsches:

Friedrich Fink, Nikolaus Hollweg, Max Schobert und Rudolf Schraut.

Presseberichte zur Gedenktafel:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/gedenktafel-enthuellt-vier-polizisten-gegen-hitler-1.1021578

http://www.wochenanzeiger.de/article/104056.html

 

By Michael Lucan, München [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], from Wikimedia Commons
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Umgang mit Vorgesetzten.

Auszug: „Übel dran sind dann die, die solchen Geistern Gehorsam leisten müssen. Ist doch unleugbar, daß gerade die, die vor den eigenen Vorgesetzten „kriechen“, nicht selten diejenigen unwürdig behandeln und treten oder zu treten versuchen, die ihnen nachgeordnet sind. Und in der Regel gefalle sich diese Elemente auch noch in der Menschenverachtung, fühlen aber nicht, daß eine solche Gesinnung immer eine Schande für den Träger ist, nur zu sehr einen Blick in dessen Innerstes wirft und mit Recht auf eine Hassenswürdigkeit und Verächtlichkeit schließen läßt.“

Den vollständigen Beitrag gibt es hier:

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