Reichsbanner-Gedenken 2026 mit Bundespräsident a.D. Johannes Gauck und Impressionen verschiedener Sonderausstellungen in Berlin

Hameln, 30.04.2026: Am 25.04.2026 fand traditionell das Gedenken an den erschossenen Reichsbannermann Erich Schulz in Berlin statt. Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das heutige Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold hatten eingeladen. Hier ein Besuchsbericht aus der Bundeshauptstadt:

Erschlagen, erstochen, erschossen – Zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold

Zum Gedenken an Erich Schulz, stellvertretend für die vielen anderen Menschen die im Kampf um unserer erste deutsche Demokratie ihr Leben lassen mussten, war diesmal der Bundespräsident a.D. Joachim Gauck als Festredner gewonnen worden.

Impressionen vom Columbia-Friedhof:

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin hat die Grußworte und die Reden als Video eingestellt. Die Rede vom Altbundespräsidenten ist sehr hörenswert:

Das Redemanuskript von Herrn Gauck:

Einen Bericht zur Veranstaltung vom heutigen Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold findet man hier:

https://www.reichsbanner.de/reichsbanner-heute/mitteilungen/2026/ehrendes-gedenken-an-erich-schulz


Ausstellung in Berlin: Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?

Besuch der Sonderausstellung der Stiftung „Topographie des Terrors“:

Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behaupteten viele Deutsche, nichts von den Massenmorden während der NS-Zeit gewusst zu haben. So wollten sie sich dem Vorwurf entziehen, für die Verbrechen mitverantwortlich zu sein. Bis heute beschäftigt viele Menschen die Frage, was die Deutschen tatsächlich wussten.

Welche Informationen über den Holocaust waren im Deutschen Reich zugänglich? Was nahmen die Deutschen wahr, die nicht direkt an den Taten beteiligt waren und nicht selbst verfolgt wurden? Wie verbreiteten sich damals entsprechende Informationen und Gerüchte? Und was machten einzelne Menschen mit ihrem Wissen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach.

Die Ausstellung besteht aus drei Teilen: „Propaganda“ beleuchtet, was das NS-Regime über die Verfolgung und Ermordung der Jüdinnen und Juden öffentlich bekannt gab. „Hinweise im Alltag“ rückt Gerüchte und inoffizielle Nachrichten über die Massenmorde in den Blick. „Vom Puzzleteil zum Bild“ zeigt, wie einzelne Personen Informationen zusammenfügten, um sich ein Gesamtbild zu verschaffen.

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors
https://www.topographie.de/ausstellungen/der-holocaust-was-wussten-die-deutschen/#1-1


„niemals radlos“. Das Fahrrad bei der Post – Berlin Museum für Kommunikation

Impressionen einer Sonderausstellung im Museum für Kommunikation in Berlin:


Bilderfilm: Einige Einblicke in eine kleine Sonderausstellung im Museum für Kommunikation in Berlin die noch bis zum 23. August zu sehen ist.
Ausstellungsbeschreibung: Das Fahrrad steht für Mobilität für alle und für Fortschritt – und seit über 125 Jahren auch für die Post. Bereits 1896 schwingen sich Postboten auf die ersten Postfahrräder und revolutionierten damit die Zustellung. Seither ist das Fahrrad aus dem Postalltag nicht mehr wegzudenken. Unsere Ausstellung nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte des Postfahrrads und zeigt, wie es den Postbetrieb effizienter machte, Generationen begeisterte und bis heute ein Schlüssel zu nachhaltiger Mobilität ist.

Entdecken Sie historische Fahrräder, originale Dienstkleidung, robuste Zustelltaschen sowie spannende Dokumente und Fotografien aus dem Postalltag. Erfahren Sie, wie der Postverkehr auf zwei Rädern immer weiter perfektioniert wurde, welche Bedeutung das Damenradfahren für die Emanzipation hatte und wie das ikonische Bild der Postbotin auf dem Fahrrad entstand. Ein Blick in die Gegenwart zeigt, wie moderne Transporträder heute aktiv zu einer umweltfreundlichen Mobilitätstrategie beitragen. Machen Sie mit: Steigen Sie selbst auf ein beladenes Zustellfahrrad und erleben Sie interaktiv den Arbeitsalltag von Fahrradzusteller:innen!

Von den Anfängen der Postzustellung bis zu den Mobilitätsfragen von heute lädt die Ausstellung dazu ein, die eigene Fortbewegung neu zu denken – inspirierend, nachhaltig und immer aktuell. Steigen Sie auf und lassen Sie sich begeistern!
Siehe: https://www.mfk-berlin.de/ausstellung-niemals-radlos/


Einblicke in das Willi-Brandt-Haus (SPD-Parteizentrale) in Berlin:

Hier wurden gleich zwei Fotoausstellung gezeigt:

Zu sehen waren
a) UNICEF Foto des Jahres 2025
UNICEF Deutschland zeichnet mit dem internationalen Wettbewerb UNICEF Foto des Jahres jährlich Bilder und Reportagen professioneller Fotojournalist*innen aus, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern dokumentieren.
https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/-/unicef-foto-des-jahres-2025-im-willy-brandt-haus/390324


b) Holocaust-Ausstellung: Zwischen Leben und Überleben
https://vorwaerts.de/kultur/ausstellung-memories-im-willy-brandt-haus-zwischen-leben-und-ueberleben


Workshop der GDW zu Paul Löbe – Wehrhafter Demokrat im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold

Veranstaltungsprogramm

Impressionen:


herral, 30.04.2026

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