Zaika / Polizeigeschichte – Die Exekutive im Lichte der historischen Konfliktforschung

Buchvorstellung: Verlag Schmidt-Römhild, Lübeck, Verlag für polizeiliches Fachschrifttum. Polizei Praxis Band 1, 1979

Autor: Dr. phil. Siegfried Zaika, M.A. Schutzpolizeidirektor

Untersuchungen über die Theorie und Praxis der preußischen Schutzpolizei in der Weimarer Republik zur Verhinderung und Bekämpfung innerer Unruhen.

Die Arbeit wurde 1979 von der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster als Dissertation angenommen.

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Die im Hinblick auf die kritische Thematisierung der NS-Vergan­genheit problematische persönliche Nähe zwischen älteren „Patriarchen“ und jüngeren „Modernisierern“ hob etwa Siegfried Zaika in einem Zeitzeugengespräch im Jahr 2002 hervor. Zaika, Polizeibeamter seit 1947, später Dozent an der Polizeiführungsakademie in Münster-Hiltrup, und während der 70er Jahre ein Verfechter der Polizeireformen in Nordrhein-Westfalen, hatte neben seinem Beruf Geschichte studiert und 1979 über „die preußische Schutzpolizei in der Weimarer Republik“ promoviert.[10] Wie er rückblickend einräumte, wäre es ihm aufgrund seiner historischen Forschungen möglich gewesen, auch über die Einsätze der Ordnungspolizei in Osteuropa und der Sowjetunion während des Zweiten Weltkrieges zu schreiben. Dies hätte ihn aber in die von ihm als misslich empfundene Situation bringen können, diskreditierende Erkenntnisse über ältere Kol­legen veröffentlichen zu müssen.[11]

Quelle: Michael Sturm, Bericht: https://www.cilip.de/2009/02/17/bandenkampf-und-blinde-flecken-der-gebrauch-von-geschichte-in-der-polizei/

Zusammenstellung: 23.11.2021, herral, Buch im Bestand Sammlung Republikpolizei, antiquarisch erhältlich.

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