Ausstellungseröffnung Göttingen: „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer“

Die Polizei in der Weimarer Republik. Wanderausstellung ab 20.05.2019 im Landgericht Göttingen eröffnet.

Impressionen der Veranstaltung in Bilder:

Alle Fotos: Ralf Hermes, 20.05.2019

Presseberichte:

https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/ausstellung-zeigt-geschichte-polizei-in-weimarer-republik-12307486.html?fbclid=IwAR1vAu8x4lN2LTazSOv7hEWdblCZ_sUbWprptA2N3qxzIrYnt5_YIbIkzi4

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7452/4276564?fbclid=IwAR14sDb4wtHhky_du53WEjDyabljA6YHLbMoT1zRW_NK0fHvpa4o8HW5y5Q

https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Freunde-Helfer-Strassenkaempfer-Aussstellung-im-Landgericht-Goettingen-ueber-die-Geschichte-der-Polizei-in-der-Weimarer-Republik?fbclid=IwAR1SK5nXz6JHwkLRO_VzNgPT41fQAiDQV5gbPtSgoErmLHcR_bBaBikXkmI

Filmbericht zur Ausstellungseröffnung „Freunde, Helfer, Straßenkämpfer“ auf h1 Fernsehen aus Hannover:


Eine spannende Zeitreise findet bis Ende März hinter den historischen Mauern der „Alten Kantine“ auf dem Gelände der Polizeidirektion Hannover statt. „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer. Die Polizei Hannovers in der Weimarer Republik“ – so der Titel einer Ausstellung über die widersprüchliche Geschichte der Polizei Hannovers in den 20er Jahren. Persönliche Erinnerungsstücke aus den Jahren zwischen 1918 und 1933 , von Hannoveranern für dieses Ausstellungsprojekt zur Verfügung gestellt, verleihen der Ausstellung Lebendigkeit und emotionale Tiefe, wie etwa Fotos und Dokumente des Hannoveraners Rudolf Fette über seinen Wandel vom Soldaten in der Kaiserzeit bis hin zum Polizisten in der Bundesrepublik Deutschland. Das Herzstück der Ausstellung, eine Akte aus dem Jahr 1920, die die Gründung der Sicherheitspolizei in Hannover dokumentiert, war eigentlich eher auch ein privater Zufallsfund durch eine Polizeikommissar-Anwärterin.

https://h-eins.tv

Bericht zur Ausstellungseröffnung der PD Hannover – Freunde, Helfer, Straßenkämpfer – in der alten Kriegsschule Hannover

Am 25.02.2019 wurde im Kreise von gut 100 Gästen aus Polizei, Politik und Gesellschaft die Ausstellung „Freunde, Helfer, Straßenkämpfer – die Polizei in der NS-Zeit eröffnet. Die Begrüßung übernahm Hannovers Polizeipräsident Kluwe.

Bildquelle: Ralf Hermes, 25.02.2019


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Hörfunktipp: Sonntag, 2.12.2018 – Sendung: Polizei in der Weimarer Republik

Der Hamelner Lokalsender „Radio Aktiv“ sendet ein ausführliches Interview mit Dr. Dirk Götting zur Ausstellung „Freunde, Helfer, Straßenkämpfer“ und dem Vortrag im Münster Hameln anlässlich der Gedenkfeier „100 Jahre Weimarer Republik / 80 Jahre Reichsprogromnacht“.

Das Gespräch mit der Moderation von Herrn Sommerer wird ausgestrahlt in der Beitragsreihe „Streifzüge durch die Region“ und zwar am Sonntag, den 02.03.2018 ab 09.00 Uhr bis 10.00 Uhr.  „Hörfunktipp: Sonntag, 2.12.2018 – Sendung: Polizei in der Weimarer Republik“ weiterlesen

Berichtssammlung zu den Vorträgen und Wortbeiträgen „100 Jahre Weimarer Republik / 80 Jahre Reichspogromnacht“ im Münster Hameln

Auf den nachfolgenden Beiträgen unter diesem Eintrag (oder siehe Stichwort „Münster Hameln“) gibt es zusammenfassende Berichte, die einen Teil der Inhalte der Gedenkveranstaltung im Münster Hameln am 6.11.2018 wiedergeben.

Leider waren Medienvertreter den Einladungen zum Besuch und zur Berichterstattung nicht gefolgt. So bleibt es den gut 150 Zuhörern „Berichtssammlung zu den Vorträgen und Wortbeiträgen „100 Jahre Weimarer Republik / 80 Jahre Reichspogromnacht“ im Münster Hameln“ weiterlesen

Gedenkveranstaltung Weimar/Pogromnacht – Begrüßung Superintendent Philipp Meyer

„Was Menschen anderen Menschen angetan haben, in diesem Land, vor gar nicht langer Zeit, 80 Jahre, ein Menschenleben, wenn wir so wollen, wir wollen uns erinnern.“

Eine Zeit, in der systematisch vorbereitet worden war, ging diesem schrecklichen Reichspogromnacht voraus. 1933 haben die Nazis die Macht ergriffen, und sie haben von da an systematisch die Verachtung auf bestimmte Gruppen von Menschen gelenkt. Mit einem pseudowissenschaftlichen Konzept von Rasse, das den Menschen, unseren Eltern und Großeltern, vermitteln sollte, dass es Menschen unter uns gibt, die keinen Wert haben, als Personen, die sogar als Schädlinge, als Ungeziefer betrachtet werden. Damit war der Weg frei für die niederen Impulse vieler Menschen, ihrem Hass und ihrer Gewalt freien Lauf zu lassen. „Gedenkveranstaltung Weimar/Pogromnacht – Begrüßung Superintendent Philipp Meyer“ weiterlesen

„Ich sterbe für die Freiheit!“ – Auszüge aus dem Grußwort des Schirmherrn der Veranstaltung im Münster Hameln, Carsten Rose:

„Ich sterbe für die Freiheit“, das waren die letzten Worte des Revolutionärs Robert Blom, bevor er am 9. November 1848 von Soldaten hingerichtete wurde. Schon 1848 ging es um die Forderung nach einer demokratischen Verfassung, um die Einheit Deutschlands und um die soziale Gerechtigkeit. Doch 1848 waren die Gegner der Freiheit noch zu stark.

Carsten Rose, der Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen, erinnerte mit seinem Grußwort zunächst an die Daten und Ereignisse, die den 9. November zum einem Schicksalstag der Deutschen machte. „„Ich sterbe für die Freiheit!“ – Auszüge aus dem Grußwort des Schirmherrn der Veranstaltung im Münster Hameln, Carsten Rose:“ weiterlesen

Die Polizei zwischen Reform und Holocaust und das Scheitern der Weimarer Republik.

Vortrag von Dr. Dirk Götting, Polizeiakademie Niedersachsen / Polizeimuseum Nienburg

In einer knappen Stunde erläuterte der niedersächsische Polizeihistoriker Dr. Götting in freier Rede die Zusammenhänge von Kaiserreich und Weimarer Republik sowie die nachfolgenden Ereignisse bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.
Zunächst gab es einen politischen Überblick über Zusammenhänge und Veränderungen, weg von der Monarchie, hin zur maximal freiheitlichen ersten deutschen Republik. Was das heute oft gebrauchte Schlagwort von den „Weimarer Verhältnissen“ tatsächlich bedeutet, wurde sehr „Die Polizei zwischen Reform und Holocaust und das Scheitern der Weimarer Republik.“ weiterlesen

Bernhard Gelderblom: Hameln 1918 – 1938

„1018, Hameln war eine 20.000 Einwohner Stadt, damals bürgerlich konservativ. Eine Beamtenstadt, eine Garnisonsstadt. So blieb es auch in der Weimarer Zeit. Die Veränderungen durch die Novemberrevolution hatten in Hameln keinerlei Auswirkungen. Die obersten Verwaltungsbeamten blieben dieselben. Unruhen gab es in Hameln nicht. Im Gegenteil, aus Sorge darüber, dass die Umwälzungen in Berlin, Kiel und anderswo Folgen für Hameln haben könnten, gründete der Rat 1919 gegen die Stimmen der SPD eine Bürgerwehr.“

Mit diesen Sätzen begann der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom seinen Einblick in die historischen Ereignisse der Weimarer Republik aus „Bernhard Gelderblom: Hameln 1918 – 1938“ weiterlesen

Dankes- und Schlussworte der Leiterin Einsatz der Polizeiinspektion, Maren Jäschke

„Nur wer die Vergangenheit kennt und sich mit ihr auseinandersetzt kann daraus lernen für Gegenwart und Zukunft.“

Polizeioberrätin Maren Jäsche sprach in Vertretung für den Inspektionsleiter Ralf Leopold das Schlusswort mit dem ausdrücklichen Dank an alle Referenten und unterstützenden Organisationen. Besonders wichtig war ihr der Dank an die Münstergemeinde, die die Veranstaltung an dieser historischen und würdevollen Stätte ermöglicht hatte. Die Zuhörer lud sie zum Gespräch mit den Vortragenden ein. Als Kollekte am Ausgang würde zu Spenden für die ev. Jugendarbeit im Weserbergland aufgerufen. „Dankes- und Schlussworte der Leiterin Einsatz der Polizeiinspektion, Maren Jäschke“ weiterlesen