Berliner Illustrirte Zeitung vom 11. Februar 1923 (Polzeistreife und Kinderpolitisierung)

Ein Beispiel für Journalismus aus der Weimarer Republik:

In dieser Ausgabe befinden sich drei interessante Beiträge, auf die hier näher eingegangen wird:

a) Im Zeichen der Polizeistreifen

Foto BIZ vom 11.02.1923 – Verbrecherjagd im großen: Die Ausbeute einer nächtlichen Polizeistreife am Schlesischen Bahnhof in Berlin. Phot. Sennecke (Bild-PD-alt)
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Polizeifoto: „Ein letzter Gruß“ Trauerfeier

Bild einer Trauerfeier mit Polizeibeamten. Keine weiteren Informationen vorhanden. Wer Hinweise zur Datierung oder sonst wie geben kann, wird gebeten sich zu melden oder hier einen Kommentar zu schreiben.

Einzelbilder:

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„Die Polizei-Gewerkschaftsbewegung in der Weimarer Republik“

Einladung zum Vortrag und Gespräch

Donnerstag, 17.10.2019, 18:30 Uhr  in die Historischen Rathaushalle Hildesheim, Markt 1, 31134 Hildesheim

„Arbeitsalltag, Erfolge und Schicksale am Beispiel einzelner Polizeibeamter der ersten Deutschen Republik.“

Ein Vortrag von Ralf Hermes, Vorsitzender der Bezirksgruppe Göttingen der Gewerkschaft der Polizei (GdP)

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Neumitglied im „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten eV“!

Die heutigen Zeiten fordern klare Botschaften und Bekenntnisse. Neben meiner Mitgliedschaft im „Kumpelverein/gelbe Hand“ und im Verein „Gegen Vergessen – für Demokratie“ hatte ich mich auch für eine Bewerbung für die Mitgliedschaft im „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ entschieden.

Ganz so einfach war die Aufnahme gar nicht. Es gibt klare Regeln, wer Mitglied werden darf und die Menschen die das wollen, werden vor Aufnahme auch persönlich kennengelernt. Finde ich gut! Freue mich jetzt, das Mitgliedsbuch erhalten zu haben, zusammen mit einem Infopaket.

Für unsere Republik einzustehen und ein klares Bekenntnis zur freiheitlich – demokratischen Grundordnung abzulegen wird zunehmend wichtiger. Daher auch hier diese persönliche Info um allen klar die Ausrichtung dieser Informationsseite deutlich zu machen!

Geschichte und Werte des Reichsbanners:

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Der Flaggenstreit – Tagesbeispiel vom 09.08.1924 aus der DEWEZET

Veröffentlichungen in der Deister- und Weserzeitung, der „Tägliche Anzeiger für das mittlere Wesergebiet und die angrenzenden Landesteile“ *

DEWEZET vom 09.08.1924

Abschrift zum lesen:

Der Flaggenstreit
Tagesbeispiel vom 09.08.1924 aus der DEWEZET.
Veröffentlichungen in der Deister- und Weserzeitung, der „Tägliche Anzeiger für das mittlere Wesergebiet und die angrenzenden Landesteile“ *

Schwarz – Weiß – Rot. Zum Flagenantrag der Deutschen Volkspartei.
Von Dr. F.T. Rode (Klein.Flottbek).
Anläßlich der bevorstehenden fünften Wiederkehr des Verfassungstages ist auch der Meinungsstreit über die Farben der deutschen Reichsflagge wieder in den Vordergrund der innerpolitischen Erörterungen gerückt. Hierbei dürfte der nachfolgende Aufsatz mit seinen wertvollen Aufschlüssen und geschichtlichen Parallelen von ganz besonderem Interesse sein. (D.Schriftl.)

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1930 – Infoheft Nr. 2 des Reichsbanners: „Die Partei der Phrase“

Die NSDAP erhebt in der Oeffentlichkeit den Anspruch, etwas ganz anderes zu sein als alle übrigen Parteien. Sie hält ihren „Nationalsozialismus“ für etwas ganz Neues, obwohl wirklich nationale und gleichzeitig sozialistische Gedankengänge schon vor Jahrzehnten von Politikern wie Raumann, Göhre usw. vertreten wurden. Der einzige Unterschied ist, daß es sich damals um Bewegungen handelte, die von großen politischen Ideen getragen waren, während es bei der NSDAP. In erster Linie auf das Rowdytum ankommt und die politischen Parolen dort nur als Aushängeschild dienen, um die die nicht alle werden, damit zu ködern. Die NSDAP. Kennt keinen Programmsatz, den sie nicht schon bereitwilligst irgendeinem taktischen Erfolg, dem persönlichen Vorteil oder dem Wahn eines ihrer „Führer geopfert hätte.

Buchvorstellung:

Februar 1930

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Arbeiterbilder – Verstehen was wirklich war.

Ein „Gefühl“ für die Zeit der Weimarer Republik bekommen. Texte und Objekte bieten Möglichkeiten. Eindrucksvoll sind Fotos. Selten aber sind nicht gestellte Alltagsbilder von nicht „prominenten“ Menschen. Der in Hameln geborene Walter Ballhause hat uns einen Fotoschatz hinterlassen, der erst sehr spät entdeckt wurde. Drei Bücher aus dem Antiquariat bieten die Gelegenheit einen Einblick zu bekommen.

Das „polizeiliche Gegenüber“ war oft die Arbeiterklasse. Aber auch die Polizeibeamten der Weimarer Republik rekrutierten sich größtenteils aus dieser Schicht. Um zu verstehen, wie die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren bieten die Bilder einen guten Einblick in die Realität der Zeit.

Buch 1: dtv zeugen und zeugnisse, Bundesrepublik 1985: Walter Ballhause: Licht und Schatten der dreißiger Jahre

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