Zeitdokument: 4. Mai 1929 – Berlin am Morgen

Schlagzeile: Generalangriff auf Neukölln. Die Ofer von gestern: 6 Tote, 12 Verwundete

Nachdem der Polizeipräsident im Laufe des gestrigen Tages den sogenannten „kleinen Belagerungszustand“ über die Kampfgebiete am Wedding und in Neukölln verhängt hatte, blies gestern abend die Polizei in Neukölln zu einem mit aller Reücksichtslosigkeit durchgeführten Generalangriff auf die umkämpften Straßenzüge. Panzerwagen, von denen aus in alle erleuchteten Fenster geschossen wurden, bereiteten das Gefecht vor. Maschinengewehre setzte ein und ratterten bis in die späte Nacht hinein. Handgranaten explodierten. Wieder wurden neue Opfer gefordert. Bis zur Stunde sind allein 6 Tote und 12 Verlezungen bekannt geworden.

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Der Muttertag etablierte sich zur Zeit der Weimarer Republik.

„In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten „Ehret die Mutter“ in den Schaufenstern etabliert und – betont unpolitisch – als Tag der Blumenwünsche gefeiert. Mit Plakaten in Schaufenstern, kleineren Werbekampagnen und Veranstaltungen bis hin zu Muttertagspoesie wurde dem ersten deutschen Muttertag am 13. Mai 1923 durch den Vorsitzenden des Verbandes, Rudolf Knauer, der Weg bereitet. Ab 1926 wurde die Propagierung des Muttertages an die Arbeitsgemeinschaft für Volksgesundung übertragen, um „Kirche und Schule zu gewinnen und die Regierung dahin zu bringen, den Muttertag am zweiten Sonntag im Mai als offiziellen Feiertag festzulegen“. Wickipedia

Nachfolgend Ansichtskarten, u.a. von 5. Deutschen Muttertag am 8. Mai 1927

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Alu-Medaille: Otto Hörsing – Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold

Objekt einer Zeit: von Jörgum & Trefz, Frankfurt/M.

OTTO HÖRSING, VORTSITZ.D.R.B. * SCHWARZ-ROT-GOLD *

WIR WOLLEN SEIN EIN EINIG VOLK VON BRÜDERN

Rütlischwur, darunter Signatur des Herstellers. 33 mm. Mitgeprägter Henkel.

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1926 – Reichswehr-Atlas

Der Diercke-Reicke Reichswehr-Atlas für Heeresfachschulen und Marinefortbildungsschulen. Mit besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftlichen Verhältnisse im Auftrage des Reichswehrministeriums auf der Grundlage von P.Diercke Schulatlas, Mittelausgabe Bearbeitete und Herausgegeben von Dr. Erich Reicke

1926 – Verlag von Georg Westermann, Braunschweig und Hamburg

Die letzten Seiten sind besonders spannend:

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Erkennungsmarken 1. Weltkrieg

Im 1. Weltkrieg starben etwa 17 Millionen Menschen. Eine nicht vorstellbare Zahl. Die abgeknickten Hälften sprechen eine deutliche Sprache. Ich habe sie hier eingestellt, um damit stellvertretend an die vielen getöteten Menschen zu erinnern. Gleich welcher Seite.

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Zeitdokument: DEWEZET vom 8.3.1945

Kurz vor Kriegsende hatte die Ausgabe der Hamelner Lokalzeitung DEWEZET (Deister-Weserzeitung) nur noch zwei Seiten. Hier einige Ausschnitte als Erinnerung, wie Deutschland nach dem Scheitern der ersten Deutschen Republik dann ganz am Ende dastand. Nationalismus endet im Krieg. Gestern und auch in Zukunft.

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Zeitdokument: Briefumschlag aus zwei Zeiten

Briefumschlag mit Marke und zwei Siegeln. Der Umschlag ist abgestempelt mit dem Datum 13.12.22. Er verfügt über den Aufdruck und Siegel „Königlich Preuss. Polizei-Präsidium Hannover. Zusätzlich den Stempelaufdruck Der Polizeipräsident mit dem „Weimarer Adler“

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Schulbuchvergleich 1919, 1926, 1930 und 1939: „Deutsche Sprachlehre und Rechtschreibung“

Nachdem ich mit großem Interesse in dem Lehrbuch für Polizeiberufsschulen gelesen hatte, kaufte ich mir drei weitere, allgemein schulische Bücher des gleichen Verlages und der Hauptautoren „Jahn-Witzke“. Sind Unterschiede über die Jahre feststellbar. Insbesondere in dem Buch von 1939? Eine erster Eindruck:

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